präsentiert:
17.-19. August 2012
störmthaler see
großpösna / leipzig
noch
tage 176

Grün rockt

FKP Scorpio Konzertproduktionen bemüht sich seit Jahren den "Fussabdruck" ihrer Festivals weitestgehend einzudämmen. Einerseits durch Produktionsmaßnahmen, andererseits durch das Anbieten von Strukturen an die Festivalbesucher, die es ermöglichen, das Festival umweltbewusster zu erleben.

Wir sind immer interessiert an weiteren innovativen Ideen um unser Festival umweltbewusster zu gestalten. Wer eine Idee hat, egal wie ausgefallen oder verrückt, gerne her damit: grueneideen@fkpscorpio.com

Eine Chronologie der Aktionen seit dem ersten FKP Scorpio Festival im Jahre 1997 (Scheessel).

2011

Werde Grüner Wohnen Camper!

Wer zwar Rock’n’ Roll auf dem Gelände aber ein bisschen Ruhe und Sauberkeit beim Campen zu schätzen weiß, kann sich in diesem Jahr erstmalig beim Highfield im Grüner Wohnen Camp einquartieren. Dies ist ein abgesperrter Bereich, der Besuchern mit umweltbewusster Gesinnung die Möglichkeit geben soll, sauber und ruhig übernachten zu können. Das Grüner Wohnen Camp reguliert sich in erster Linie selber. Jeder Besucher, der auf die oben genannten Kriterien Wert legt, kann sich für einen Zeltplatz in diesem Bereich anmelden und erhält bei Festivaleinlass eine entsprechende Zugangsberechtigung. Bei groben Verstößen gegen die hier herrschende Philosophie wird der Besucher seiner Zugangsberechtigung entledigt und auf den normalen Campingplatz verwiesen.  
Mit diesem Projekt wurde 2010 bereits auf dem Chiemsee Reggae Summer ein großer Erfolg verbucht.

Vor Ort bekommt Ihr dann an der Bändchenausgabe ein zusätzliches Band, das Zutritt zum Grüner Wohnen Campingplatz gewährt.
Grüner Wohnen gilt nur für Zelte, Wohnmobile müssen weiterhin auf den Wohnmobilplatz campen.
Das Angebot von MEIN-ZELT-STEHT-SCHON gilt natürlich auch hier.

Die Grüner Wohnen-Philosophie:

Ruhe

Das übermäßige Strapazieren des Sprachapparates ist hier ebenso tabu wie lautgebende Mitbringsel aus Stadion oder Fanmeile, gleiches gilt für wattstarke Musikabspielgeräte – schließlich brauchen die Ohren nach des Tages Müh auch mal Pause. Das heißt nicht, dass hier Grabesstille herrschen soll; heitere Gespräche und Musizieren sollten in einer für die Nachbarn erträglichen Lautstärke passieren.

Kein Müll

Für manche scheint das ausgiebige Einsauen der näheren und weiteren Umgebung des eigenen Zeltes zur gelebten Freiheit dazu zugehören. Eigentlich finden wir das nirgendwo gut, allerdings können wir es auf dem Campingplatz nur begrenzt verhindern. Im Grüner Wohnen-Bereich sollen die Überbleibsel des Wohlstandes nicht in die Gegend, sondern in die ausreichend vorhandenen und dafür vorgesehenen Behälter geworfen werden.

Rücksicht

Das steht zwar auch schon in den vorherigen Paragraphen und gilt sowieso überall im Leben, aber soll noch mal extra betont werden: Dieses Festival soll für alle die es besuchen so angenehm wie möglich sein. Es lohnt sich immer auch nach links und rechts zu gucken, da man selbst auch von seinen Nachbarn ein gewisses Maß an Rücksicht erwartet.
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CO2 | Müll | Rohstoffe | Soziales
CO2
Eine Alternative, das eigene Auto daheim stehen zu lassen, ist die sogenannte Mitfahrbörse, welche auf der Festivalhomepage angeboten wird. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, kosten- und umweltfreundliche Fahrgemeinschaften zu bilden.
Vom Bahnhof Leipzig fahren regelmäßig Shuttlebusse direkt bis ans Kassen / Bänderzelt - näher an den Eingang kommt man mit motorisierten Mitteln nicht! Aus anderen Bundesländern kann man entweder mit dem Gruppen-Spezial-Ticket, dem Schönes-Wochenende-Ticket oder dem Quer-Durchs-Land-Ticket kostengünstig zum Festival kommen. Weitere Informationen hierzu findet ihr unter „Anfahrt".

Fahrrad
Auch in 2010 sind viele von Euch mit dem Fahrad zum Festival gefahren. Um das parken zu vereinfachen stellen wir euch in der Nähe des Kassen / Bänderzeltes einen Fahrradständer auf, sodass ihr ganz entspannt eure Fahrradtour zum Festival planen könnt.

AKTION: Macht ein Foto mit eurem witzigsten, besten, verrücktesten Erlebnis auf der Festivalttour und schickt es an fahrradtour@fkpscorpio.com. Das Foto, das uns überzeugt gewinnt! Unter allen Einsendungen verlosen wir ein exklusives Fanpaket.

Weg von den Printmedien
Es wurde kontinuierlich daran gearbeitet Printmedien (Programmhefte) durch Alternativen zur Informationsbeschaffung zu ersetzen. Das Festivalradio, der SMS Service, die großen Videoleinwände an den Bühnen sowie Info Banner sorgen dafür, dass die Besucher stets auf dem neuesten Stand sind und haben ganz nebenbei einen positiven Effekt auf unsere Umwelt.
Zusätzlich wird gerade an einem weiteren Highlight in diesem Bereich gearbeitet, nähere Infos dazu folgen in Kürze.

Müll

Leider gab es in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Festivals unverhältnismäßig viel Müll. Aus diesem Grund wurde der Müllpfand 2011 auf 10,-€ erhöht, um unsere Besucher noch mehr zu animieren ihren Müll zu entsorgen, statt ihn liegen zu lassen. um dieses Vorhaben noch zu unterstützen, werden in 2011 erneut keine Anhänger auf das Gelände gelassen - auch nicht, wenn diese von Hand bewegt werden. Bitte helft uns das Festival sauber zu halten: Bringt nicht mehr mit als ihr tatsächlich braucht.

2009

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Rohstoffe | Müll | Soziales
Geburt des Dosenpfands
Die extra auf dem Campingplatz eingerichteten Supermärkte bieten die Möglichkeit, die auf dem Gelände erworbenen Pfanddosen und Flaschen direkt wieder abzugeben. So können diese gesammelt und entsprechend recycled werden. Desweiteren animiert das "nicht-schleppen-müssen" von Bierpaletten, das Auto stehen zu lassen und mit der Bahn anzureisen.

Kooperationen und Soziales

Möchte man sein Umweltengagement mit einem sozialen Engagement verbinden, spendet man seine Dosen/Pfandbecher einfach an unseren Kooperationspartner Viva con Agua. VcA hat auf allen FKP Festivals eine erfolgreiche und großflächig angelegte Pfandbecherspendenaktion (Festivalgelände) und eine Dosenpfandspendenaktion (Campinggelände) etabliert.  

Wasser

Alle Duschköpfe in den Duschcamps werden mit Wassersparfunktion ausgestattet. Auch die Spülkästen in den Mobiltoiletten sind so umgebaut, dass sie nicht mit den herkömmlichen 9 Litern spülen, sondern für eine Spülung mit 6 Litern auskommt.  

Umweltzertifikate

Alle Firmen zur Gebäudereinigung, bestätigen uns die Einhaltung des Europäischen Umweltzeichens ihrer Reinigungsmittel. Auch die Reinigungsmittel der Duschcontainer und Toilettenwagen sind mit dem Umweltzeichen „blauer Engel“ zertifiziert. Das Toilettenpapier der gesamten Toilettenwagen auf dem Gelände ist Recycling Papier.

2007

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Soziales
Kooperationen und Soziales
Auch bei der Entsorgung noch ungeöffneter Konserven gibt es die Möglichkeit Gutes zu tun. Am Kassen / Bänderzelt ist eine Konservenrückgabestation eingerichtet, bei der Konserven gesammelt, von den lokalen Tafel-Organisationen abgeholt, und an Bedürftige ausgeteilt werden.

2006

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Müll
Einführung des Müllpfands
Jeder Festivalbesucher entrichtete bei der Ticketbuchung einen Müllpfand von 5,-€ (jetzt 10,-€). Diesen bekommt er/sie vor seiner Abreise bei Abgabe eines gefüllten Müllbeutels zurückerstattet.

1997

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CO2 | Müll
Es heißt, dass Musik Festivals den COFußabdruck einer Kleinstadt haben. Da diese Verschmutzung zum größten Teil bei der An- und Abreise entstehen, arbeitet FKP Scorpio mit einem Unternehmen zusammen, welches auf das Verkehrsmanagement bei Großveranstaltungen wie Open Air Festivals spezialisiert ist und durch eine professionelle Verkehrsleitung Stau und den damit einhergehenden CO2-Ausstoß reduziert.

Auf den Festivals gibt es ein eigenes Müllentsorgungsmanagement, welches eng mit den jeweiligen Müllentsorgern zusammenarbeitet. In diesem Rahmen werden Stellung, Beschaffenheit und Anzahl der Müllcontainer vor jeder Veranstaltung genau geplant und nach jeder Veranstaltung analysiert, um das Müllentsorgungssystem stetig zu optimieren. Auch die Abtransporte der Müllcontainer werden im Vorfeld genau besprochen und auf das nötige Minimum reduziert.

Pfandbecher
Ebenfalls zur Müllvermeidung trägt das Pfandbechersystem bei. Auf dem gesamten Festivalgelände werden Getränke nur in einheitlichen Pfandbechern ausgegeben. Hiermit wird gewährleistet, dass Becher wieder zurückgegeben und entsprechend recycled werden können.
 
 
 

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