Sicherheit & Regeln
Diebstahl
Nichts ist ärgerlicher, als wenn man noch völlig begeistert von seiner Lieblingsband feststellen muss, dass auf einmal das Portemonnaie weg ist. Leider nutzen immer wieder Taschendiebe das Gedränge vor den Bühnen, um anderen ihre Geldbörsen zu klauen. Deshalb der dringende Rat: Führt an Bargeld, EC- oder Kreditkarten nur das Notwendigste mit Euch. Tragt diese Gegenstände direkt am Körper, möglichst in einem Brustbeutel und nicht einfach hinten in der Hosentasche.
Diesen Tipp beherzigt am Besten auch nachts im Zelt, denn auch während die Zeltbewohner schliefen hat es bei Open Air Veranstaltungen häufiger Diebstähle gegeben. Den schlafenden Campern wurden unbemerkt Geldbörsen und Handys gestohlen, weil die Reißverschlüsse der Zelte meistens nicht gesichert waren oder die Täter die Zeltplanen mit Teppichmessern aufgeschnitten haben. Manchmal haben die Camper die Eindringlinge sogar bemerkt, aber diese sagten dann: „Sorry, falsches Zelt!" und steckten im Rückzug noch schnell Wertsachen ein.
Damit solche Diebstähle verhindert oder aufgeklärt werden können, bittet die Polizei um Eure Mithilfe. Seid aufmerksam und wachsam, achtet auf verdächtige Personen und Eure Wertsachen und meldet der Polizei oder dem Sicherheitsdienst verdächtige Beobachtungen zeitnah. Damit tragt Ihr auch zu einem sicheren und ungestörten Verlauf des Events bei.

Feuer & Grillen
Offene Feuer sind auf dem gesamten Gelände strengstens verboten!!!
Ausnahmen sind die Grills. Achtet hierbei aber darauf, dass ein ausreichender Abstand zu anliegenden Zelten eingehalten wird. Kommt bitte nicht auf die Idee, euch im Zelt etwas zu kochen. Das ist saugefährlich! Für den Campinggrill sind kleine (Einweg-) Gaskartuschen bis 0,5 Liter erlaubt. Allerdings behalten wir uns das Recht vor, diese Erlaubnis zu widerrufen, wenn wir Missbrauch der Kartuschen und damit eine Gefährdung für Leib und Leben anderer konstatieren.
Riskiert nicht euer Leben und das von anderen.
Wir möchten nie wieder so etwas wie mit Daniel erleben!

Drogen
Solltest du allen Ernstes auf die Idee kommen illegale Drogen ausprobieren zu wollen, lass dir gesagt sein, dass ein Festival ein denkbar schlechter Ort dafür ist. Das Festivalwochenende an sich ist schon surreal genug. Experimente mit unerprobten Drogen können schnell zu Paranoia und Angstzuständen führen. Das Beschaffen und Konsumieren von Drogen auf dem Festivalgelände ist nicht nur illegal, sondern auch hochgradig dumm und gefährlich. Niemand kann wissen, was sich in den illegalen Substanzen befindet. Im Schlimmsten Falle kann der Konsum von Drogen, die man von fremden Menschen kauft, sogar tödlich enden. Die Ordner und die Polizei vor Ort haben ein Auge auf solche Geschäfte. Was passiert, wenn ihr erwischt werdet, brauchen wir euch wohl nicht zu erzählen.

Crowdsurfen
Wir haben seit einigen Jahren aus Sicherheitsgründen das Crowd Surfen unterbunden. Die Auswertung der Krankentransporte hat ergeben, dass beinahe alle schwerwiegenden Verletzungen (Schulter-, Rippen- und Sprunggelenksprellungen/frakturen sowie Stauchungen im Halswirbelbereich) auf dem Festival durch crowd surfen entstehen. Es wäre aus unserer Sicht unverantwortlich, diesen Umstand zu ignorieren. Zum Ablauf - der geneigte Surfer wird beim ersten Vergehen noch freundlich ermahnt, danach gibt es eine gelbe Karte. Diese gelbe Karte bedeutet ein Platzverbot für 24 Stunden auf dem Festivalgelände. Das Festivalband wird von den Ordnern vorübergehend eingezogen. Auf dem Campinggelände darf sich der Ex-Surfer weiter aufhalten, und 24 Stunden später kann die gelbe Karte an jeder Bänderstation gegen ein Festivalband eingetauscht werden. Die gelbe Karte gibt es auch für anderes Fehlverhalten – z.B. Klettern und Besteigen von Bierwagen und Aufbauten. Natürlich ist crowd surfen auch ein schneller Weg um aus einer Menschenmenge raus zu kommen, aber unsere Ordner werden das schon richtig einschätzen.

Haftung
Jeder Besucher haftet für den von ihm verursachten Schaden. Es gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Bitte passt auf euer Bändchen und den Müllchip auf. Bei Verlust des Eintrittsbandes und / oder Müllchips erfolgt kein Ersatz.

Gesundheitstipps
Wir möchten euch hier präventiv auf ein paar Dinge und Gefahren hinweisen, damit ihr unbeschadet und mit guten Erinnerungen nach Hause zurückkehrt. Das Festivalgelände befindet sich in natürlicher Umgebung. Der Campingplatz ist teilweise sehr uneben und grade in der Nacht erkennt ihr nicht immer die Unebenheiten und Löcher im Boden. Passt also auf wo ihr hintretet. Die Sonneneinstrahlung im August ist besonders intensiv. Schützt eure Haut mit Sonnencreme. Mit einem Sonnenstich ist auch nicht zu spaßen. Wir empfehlen euch eine Kopfbedeckung zu tragen, wenn die Sonne am höchsten steht. Trinkt ausreichend Wasser. Auf dem Festivalgelände gibt es kostenlose Trinkwasserstellen, wo ihr euch kostenlos mit Wasser versorgen könnt. Die Sommersonne und die viele Bewegung steigern euren Bedarf enorm – auch wenn ihr kein Durstgefühl habt. Bedenkt, dass Alkohol dem Körper Wasser und wichtige Mineralstoffe entzieht. Geht vorsichtig mit Alkohol um. Jüngste Ereignisse haben gezeigt, dass man sich mit dem Alkohol-Konsum oft überschätzt. Gebt aufeinander acht! Drogen sind illegal und gefährlich. Solltet ihr auf die blöde Idee kommen und Drogen zu euch nehmen, bedenkt dass Alkohol und Drogen zusammen sehr gefährlich sind. Safer Sex – sollte ihr euch im Eifer des Gefechts näher kommen, schützt euch! Kondome schützen vor Infektionen und einer ungewollten Schwangerschaft.

Medizinische Versorgung
Für sämtliche medizinischen Notfälle haben wir genügend Sanitäter und Ärzte im Einsatz. Bitte entnehmt die Standorte der Sanitätsstationen dem Arealplan.
Geräuschpegel
Ihr liebt Musik – das ist sicherlich der wichtigste Grund, weshalb ihr euch auf den Weg zum Festival macht. Bedenkt aber, dass ihr auf dem Festivalgelände einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt seid. Dieser wird zwar kontinuierlich gemessen, aber wir raten euch dennoch euch mit Ohrenstöpseln zu schützen. Diese bekommt ihr gratis am Infostand. Zur Not tun es auch zusammengeknüllte Taschentücher. Wir möchten, dass ihr noch lange Freude an Musik habt. Also passt auf euer Gehör auf. Ohrenstöpsel sind nämlich überhaupt nicht uncool – ganz im Gegenteil. Besonders direkt vor den PA Türmen ist die Lautstärke sehr hoch und auf längere Zeit schädlich. Ihr solltet euch dort nicht zu lange aufhalten, sondern die Position wechseln (in der Mitte ist der Sound eh besser) und euren Ohren eine Pause gönnen.